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Bildung 2018-01-17T22:53:52+00:00

GFK im Bildungsbereich

Erziehung durch Beziehung

„Sie müssen sich nicht ständig ins Zeug legen, Kinder zu „erziehen“. Effektiver – und entspannender – ist es, sich weitgehend darauf zu beschränken, ein gutes Beispiel zu geben und zu einer Atmosphäre beizutragen, in der sich alle wohlfühlen.“
Jesper Juul

Mir liegt es besonders am Herzen, dass Kinder auch in öffentlichen Institutionen wie Kindergärten und Schulen, Menschen begegnen, die sie so annehmen und wertschätzen wie sie sind, die das Einzigartige in ihnen sehen können, die ihnen vorurteilsfrei und empathisch zuhören,

Mir liegt es am Herzen, dass besonders dort, wo Hierarchieunterschiede bestehen (Schüler-Lehrer, Kind-Erzieher, Kind-Eltern), eine Begegnung auf der menschlichen Ebene auf gleicher Augenhöhe möglich ist.

Ich bin davon überzeugt, dass Kinder durch Beziehung lernen und wachsen. Daher ist für mich die Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung oder der Erzieher-Kind-Beziehung von entscheidender Bedeutung. Die Voraussetzung dafür, dass ich ein Kind erziehen kann, liegt in der Beziehung zum Kind.

Der Aufbau von tragfähigen Beziehungen ist ein großes Anliegen der Gewaltfreien Kommunikation.

[Image Galery: Kindergartenbilder | Bildgröße: 600 x 400 px, 72 dpi]

Eine Übersicht meiner Angebote im Erziehungs- und Bildungsbereich:
Informationsveranstaltung für ErzieherInnen und LehrerInnen

Was ist Gewaltfreie Kommunikation?
Warum gewaltfrei?
Vorgespielte Dialoge: Misslingende Kommunikation und gelingende Kommunikation
Die innere Haltung oder das Menschenbild hinter dieser Methode
Anwendungsbereiche in Kindergarten und Schule

Fortbildung von ErzieherInnen und LehrerInnen
Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation

Die Beziehung zum Kind im Mittelpunkt
Das STOP – erst innehalten, dann sprechen
Das 4-Schritte Modell nach Marshall B. Rosenberg
Beobachten ohne zu urteilen
Gefühle wahrnehmen und ausdrücken
Bedürfnisse von Strategien unterscheiden
Bitten formulieren, keine Forderungen
Wie Konflikte entstehen und wie wir mit ihnen umgehen
Der gesamte Prozess: Sprechen und Zuhören
Die 4 Ohren in der Gewaltfreien Kommunikation
Zuhören und Empathie geben
Die innere Haltung der Gewaltfreien Kommunikation

Bausteine für Vertiefungsseminare für ErzieherInnen und LehreInnen (Auswahl)

Wie sehe ich die Kinder / die Schüler? Das humanistische Menschenbild und die innere Haltung der Gewaltfreien Kommunikation vertiefen
Respektvoll und wertschätzend mit Kindern kommunizieren: Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten in Kindersprache
Klassische Erziehungsstile und der Erziehungsstil der Gewaltfreien Kommunikation
Ziele in der Erziehung: Was will ich langfristig? Was ist mir wichtig?
Regeln vereinbaren und Grenzen setzen in der Gewaltfreien Kommunikation
Die Grenzen von Zwang und Bestrafung, Lob und Belohnung
Erziehung durch Beziehung: Förderung einer vertrauensvollen, wertschätzenden Beziehung zwischen Erzieher und Kind
Vom Umgang mit Wut und Ärger: Wut und Ärger in Gelassenheit verwandeln
Kindern einfühlsam zuhören: Das Wunder der Empathie
Was Kinder brauchen: emotionale Grundbedürfnisse verstehen und achten
Unterrichtsstörungen, Fehlverhalten, Disziplinprobleme – eine veränderte Sicht erleben durch die Fokussierung auf Bedürfnisse statt auf Fehlverhalten
Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in das Schulkonzept und den Schulalltag

Informationselternabend Gewaltfreie Kommunikation

Was ist Gewaltfreie Kommunikation?
Warum gewaltfrei?
Vorgespielte Dialoge: Misslingende Kommunikation und gelingende Kommunikation
Die innere Haltung oder das Menschenbild hinter dieser Methode
Anwendungsbereiche in Familie und Erziehung

Projektwoche: Wölfe und Giraffen in der Schule

Einführung aller Klassen in die Gewaltfreie Kommunikation
Ausbildung aller Kinder zu Konfliktlotsen
Einführung einer Konfliktlotsen-AG
Rituale und Verankerung im Schulalltag (z.B. durch eine Klassenlehrerstunde pro Woche)

Kindergarten: Projekt Giraffentraum

Planung der Umsetzung des Projekts mit den ErzieherInnen
Spielerisches Heranführung der Kinder an die GFK durch die ErzieherInnen
Vertiefende Spiele und Übungen zu Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte
Mediation/Streitschlichtung unter Kindern
angelehnt an das Buch: „Ich will verstehen, was du wirklich brauchst.“ von Gundi und Frank Gaschler

Supervision für Erzieherinnen und Lehrerinnen

Fortlaufende Begleitung bei der Umsetzung im Erziehungs- und Schulalltag
Arbeit an Konfliktbeispielen der Teilnehmer auf der Grundlage der GFK

Fortbildung für Ehrenamtliche, pädagogische Fachkräfte (GTS) und interessierte Eltern

Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation, Bausteine wie oben

Gerne biete ich Ihnen ein Seminar- oder Fortbildungsangebot zugeschnitten auf Ihre Wünsche an. Ich freue mich, wenn Sie mit mir in Kontakt treten.

[Image Galery: Seminarbilder | Bildgröße: 600 x 400 px, 72 dpi]

Referentenbuchung

Kinder einfühlend unterrichten

Lernen durch Beziehung –

Lernen mit Begeisterung

Melanie_Giraffe

„Die Gewaltfreie Kommunikation ist an einem Lernen interessiert, das durch einen Bezug zum Leben motiviert ist, motiviert durch den Wunsch, Fähigkeiten zu erlernen, um besser zu unserem eigenen Wohlergehen und dem Wohlergehen anderer Menschen beitragen zu können.“

Für das Lernen sind laut dem Gehirnforscher Gerald Hüther zwei Faktoren wichtig: die Begeisterung, mit der es geschieht, die Gefühle, die dabei aktiviert werden und die Bezugspersonen, von und mit denen die Kinder lernen, also die Vorbilder.

Positive Beziehungen helfen beim Lernen.

„Lernen ist zu wertvoll, um durch Angst vor Bestrafung, Belohnung, Schuld, Scham oder jede andere einzwängende Taktik motiviert zu sein“. Marshall B. Rosenberg

Wenn Kinder also Angst vor Strafe haben, das Gefühl haben ausgeschlossen zu werden, wenn sie Angst haben, eine schlechte Note zu schreiben oder sich schuldig fühlen oder schämen, weil sie denken, nicht gut genug zu sein, nicht liebenswert, nicht wertvoll, dann können sie nicht lernen.

Wenn Kinder eine negative Beziehung zu ihrem Lehrer haben, von diesem oft angeschrien, gedemütigt, aus dem Klassenzimmer geschickt und bestraft werden, dann können sie nicht lernen.

Kinder haben Grundbedürfnisse. Die zwei wichtigsten sind: Ich will dazugehören, also das Bedürfnis nach Verbindung, und Ich will etwas leisten, das Bedürfnis nach Wachsen und Freiheit. Immer wenn wichtige Bedürfnisse unerfüllt sind, neigen Menschen zu gewalttätigem Verhalten. Alles was Menschen tun, tun sie, um sich Bedürfnisse zu erfüllen. Nicht immer führen die gewählten Strategien, also das konkrete Verhalten, zum Erfolg.

Es kann sein, dass ein Kind von den anderen ausgeschlossen wird. Es ist traurig und verzweifelt und möchte gerne dazugehören. Sein Bedürfnis nach Verbindung und Gemeinschaft ist unerfüllt. Nun beginnt es die anderen Kinder zu ärgern, zu schlagen, zu treten… Dabei wird es von einem Lehrer gesehen, zurechtgewiesen und bestraft. Was hätte dieses Kind gebraucht? Einen Lehrer, der sein Verhalten beobachtet, mit ihm auf Augenhöhe geht und ihm zuhört. Einen Lehrer, den es interessiert, was hinter dem gezeigten Verhalten steht. Der nachfragt: „Kann es sein, dass du wütend und frustriert bist? Was haben die anderen getan? Was hast du gesehen oder gehört?“ Das Kind könnte antworten: „Sie haben mich nicht mitspie“len lassen“. „Ah, du bist traurig, weil du gerne dazugehören und mitspielen möchtest?“ „Ja!“ „Würdest du die anderen gerne fragen, ob du mitspielen darfst?“ Ich trauen mich nicht.“ „Fühlst du dich unsicher und brauchst du Unterstützung? Möchtest du, dass ich mitgehe?““ Oh ja!“ Dieses Kind fühlt sich angenommen und verstanden. Die Beziehung zu dem Lehrer ist durch dessen Reaktion gestärkt worden. Das Kind fühlt sich ermutigt und erleichtert und kann sich wieder aufs Lernen einlassen.

Mit der inneren Haltung der Gewaltfreien Kommunikation lernen Lehrer in einem anderen Licht auf ihre Schüler zu schauen. Und nicht nur auf die Schüler. Auch der Lehrer mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen tritt wieder zum Vorschein.

Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns

  • das Beste in jedem Schüler zu sehen, die Einzigaritgkeit in jedem Menschen, die positive Absicht hinter jedem Verhalten.
  • uns so auszudrücken, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wir von unseren Schülern mit unseren Anliegen gehört werden.
  • Kinder zu erziehen ohne zu belohnen und zu bestrafen, denn Gewalt erzeugt Gewalt.
  • Kindern so zuzuhören, dass sie sich angenommen und verstanden fühlen.
  • die ursprüngliche Lernfreude, die intrinsische Motivation der Schüler wieder hervorzulocken.
  • schulische Leistungen auf Wertvorstellungen basiert einzuschätzen
  • eine interdependente Lerngemeinschaft aufzubauen, die SchülerInnen dazu anhält, sich um einander zu kümmern und anderen beim Lernen zu helfen. Eine Gemeinschaft, deren Ziel es ist, alle darin zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen.
  • über den Gebrauch von Macht nachzudenken und unsere Macht nur zum Schutz von Bedürfnissen einzusetzen, nie mit der Absicht, jemanden zu bestrafen.

 

Referentenbuchung

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